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03 — FERANTWORTUNG
Unsere Familiengeschichte
Nina ist auf Juist aufgewachsen – einer Nordseeinsel, auf der schon ihre Großeltern und Urgroßeltern gelebt haben, Statt Autos prägen Fahrräder, frische Nordseeluft und weite Dünen den Alltag. Das Leben auf der Insel war immer eng mit der Natur verbunden, geprägt von Einfachheit, Naturheilkunde und dem Wissen, dass viel Gutes Zeit braucht. Genau hier liegen die Wurzeln des Getränks. Ein Stück Inseltradition, das Nina heute mit Liebe weiterführt.
Fermentieren kennt Nina eigentlich schon ihr ganzes Leben. Ihre Oma hat schon fermentiert, lange bevor das irgendjemand cool fand. Ihre Mutter hat diese Tradition weitergeführt und irgendwann Wasserkefir ganz selbstverständlich in den Familienalltag gebracht. Während andere Softdrinks im Kühlschrank hatten, stand bei Familie Moritz etwas Selbstgemachtes. „Bei uns gibt es nicht irgendeine Limonade. Es gibt Zauberwasser.“ wie Ninas Mutter liebevoll zu sagen pflegte. Damals hat sie sich darüber gar nicht so viele Gedanken gemacht. Es gehörte einfach dazu. Heute weiß sie, wie besonders es ist, dass dieses Wissen und dieses Familienrezept schon über mehrere Generationen weitergegeben wurden.
Angefangen hat dann alles mit einem kleinen Päckchen voller Fürsorge. Nina lag krank in ihrer WG in Münster, und ihre Mutter schickte ihr Wasserkefirkristalle. Sie wollte ihrer Tochter helfen, wieder auf die Beine zu kommen, und ihr etwas Gutes tun. Etwas Natürliches, Selbstgemachtes, das sie von zu Hause kannte. Was Nina damals noch nicht wusste: In diesem Päckchen steckte viel mehr als nur Wasserkefir. Es war der Anfang von etwas, das sie viele Jahre begleiten würde. Ohne Mamas Päckchen gäbe es fer heute nicht.
Und so fing Nina an, selbst Wasserkefir zu brauen – erstmal ganz einfach als Hobby in ihrer WG-Küche. Schnell war ihr klar: Es sollte nicht nur gut tun, sondern auch richtig gut schmecken. Also probierte sie aus, verwarf, setzte neu an und feilte immer weiter an der Rezeptur. Drei Jahre lang. Mit der Zeit brachte Nina ihr „Zauberwasser“ immer öfter zu Freunden, Geburtstagen oder gemeinsamen Abenden mit. Und plötzlich kamen immer wieder dieselben Reaktionen: „Das ist richtig lecker!“ – und vor allem die Frage: „Warum gibt es das eigentlich nicht zu kaufen?“ Diese Frage blieb hängen. Aus einem kleinen Hobby in der WG-Küche wurde nach und nach eine Idee – und schließlich der Wunsch, aus dem Familienrezept etwas Eigenes zu machen.
